Schweizer M&A-Aktivitäten auf Rekordniveau

Infolge der in COVID-19 festgelegten Beschränkungen für M&A-Aktivitäten 2020 verzeichneten sowohl der globale als auch der Schweizer M&A-Markt ein starkes Comeback und eine rekordverdächtige Aktivität im Jahr 2021. Im Jahr 2022, als die Schweizer KMU an der 244 Transaktionen entweder als Käufer oder als Zielperson, ein Anstieg von fast 5 % gegenüber 2021, wurde dieser Rekord übertroffen. Dieser Anstieg war vor allem auf eine Zunahme der Outbound-Transaktionen um 25 % zurückzuführen. Dies führte dazu, dass zum ersten Mal seit Beginn der Analyse im Jahr 2013 mehr als 70 % aller Schweizer KMU-Transaktionen auf grenzüberschreitende Transaktionen entfielen, während die inländischen M&A-Transaktionen zurückgingen. Eine Fülle von Fusionen und Übernahmen in der IT-Branche (48 Transaktionen, d. h. 20 % des Gesamtvolumens) ist ein weiterer Aspekt des Jahres 2022.

Die Verhandlungsführer mussten sich mit folgenden Problemen auseinandersetzen Herausforderungen aus verschiedenen BlickwinkelnDazu gehören steigende Inflation und Zinssätze, die russische Invasion in der Ukraine, Probleme mit der Lieferkette und ein Rückgang des Aktienmarktes. M&A-Aktivitäten im ersten Halbjahr 2022 auf RekordniveauIn der zweiten Jahreshälfte wurde der Markt jedoch deutlich vorsichtiger, und die Besorgnis über die Möglichkeit einer Stagflation wurde durch die Kombination von düsteren Wirtschaftsaussichten und der Erwartung höherer Preise verstärkt.

 

Quelle: Deloitte-Studie 2023 - M&A-Aktivitäten von Schweizer KMU

 

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